Der Fasan zählt zu den Hühnervögeln. Der männliche Fasan ist auffallend bunt und hat an den Beinen einen Sporn. Fasane leben in offenen Gebieten mit Hecken und Sträuchern. Der aus Mittelasien stammende Vogel wurde vermutlich bereits von den Römern in Europa angesiedelt.
Im 17 Jahrhundert hat man damit, begonnen Fasanerien anzulegen. Den Fasanen wurde ein Schutzraum zum Brüten eingerichtet. Durch die Jagd auf die natürlichen Feinde des Fasans wurde die Population künstlich groß gehalten, damit immer genügend Fasane zur Jagd zur Verfügung stehen konnten. Die meisten Fasane werden auch heute noch vorgezogen und dann, meist am Tag vor der Jagd, freigelassen.
Nachhilfe bei der Aufzucht
Fasane sind polygyn. Ein Hahn lebt meist mit zwei bis fünf Hennen. Im März beginnt die Zeit der Balz; dann ist das laute Rufen und Flügelschwirren des Fasans deutlich zu hören. Die Henne wird mit angeschwollener roter Gesichtsmaske, aufgerichteten Federohren, in Seitenstellung angebalzt. Anfang Mai beginnt die Eiablage, etwa zehn bis 15 grüne Eier legt die Henne in ein Bodennest. Im geschützten Brutraum kann es durchaus zu einer Eiablage von bis zu 50 Stück kommen.
Das Brutgeschäft liegt den Fasanen nicht. Die künstliche Bebrütung und die Aufzucht der Küken sind jedoch nicht weiter schwierig: Bereits nach 12 Tagen sind die Küken flugfähig.
Fasanarten
Der Mongolische Ringfasan hat seinen Namen einem gleichmäßig breiten, weißen Ring um den Hals zu verdanken. Weitere Merkmale des Mongolischen Ringfasans: eine nahezu horizontale Körperhaltung, eine wuchtige Figur, kupferfarbene Färbung und auffällige Gesichtsrosen.
Der ringlose Kupferfasan hat – wie der Name schon ausdrückt – keinen Halsring. Ansonsten ähnelt er dem Mongolischen Ringfasan mit seinem ebenfalls kupferfarbenen Gefieder. Die heimischen Fasanenarten sind kaum noch zu bestimmen. Sie haben sich munter untereinander vermischt.