Jeder Hundehalter, nicht nur die Besitzer von Jagdhunden, sollte sich ernsthaft Gedanken darüber machen, mit dem Hund eine Begleithundeausbildung zu absolvieren. Nicht ausgebildete Hunde, die nur schlecht, oder gar nicht folgen, sind eine Gefahr für jedermann. Es steht hier nicht in erster Linie zur Debatte, ob ein Hund bissig ist oder harmlos, es geht vielmehr darum, ob er sich aus jeder Situation problemlos abrufen lässt. Ist er unter Kontrolle seines Halters oder treibt er, was er will?
Training zum gut erzogenen Hund
In der Begleithundausbildung wird die Leinenführigkeit trainiert. Der Hund lernt hier, ruhig an der Seite seines Besitzers zu gehen und ihn nicht nach eigenem Sinn durch die Gegend zu zerren.
Die gute Beherrschung der Grundkommandos wie Platz, Sitz, Bleib, bei Fuß sind Voraussetzung für das anschließende Straßenverkehrstraining. Hier lernt der Hund, mit allen Begebenheit der Straße und des Verkehrs zurechtzukommen. Sei es, sich unproblematisch im Slalom durch eine Gruppe von Menschen zu schlängeln, dem Versuchung, vorbeilaufende Jogger anzuspringen, zu widerstehen, passierende Kinder in Ruhe zu lassen oder unbeeindruckt von Bremsgeräuschen, Hupen und sonstigen Geschehnissen ruhig an der Ampel zu warten.
Ruhig und gelassen in jeder Situation
Ein Unbefangenheitstraining sollte Bestandteil einer Begleithundeausbildung sein. Es muss sichergestellt sein, dass von Ihrem Hund für andere keinerlei Gefahr ausgeht. Sollten sich fremde Personen auf der Straße an Sie wenden, um eine Frage zu stellen, muss Ihr Hund sich ausgesprochen ruhig verhalten, er darf auf keinen Fall aggressiv reagieren. – In der Begleithundeausbildung wird eine Reihe von denkbaren Situationen eingeübt, um sicherzustellen, dass Ihr Hund jederzeit die Nerven behält. Auch der Umgang mit anderen Hunden, ist Bestandteil einer Begleithundeausbildung. Es gibt nichts Schlimmeres als Hunde, die aggressiv auf Ihre Artgenossen reagieren. Da endet ein harmloser Spaziergang schnell in einem Fiasko.