Die Erziehungsarbeit beginnt beim Hund bereits im Welpenalter. In dieser wichtigen Phase wird der Grundstein für das spätere Verhalten Ihres Hundes gelegt. Sie sollten daher viel Zeit einplanen, die Sie mit Ihrem Welpen verbringen. Einen Welpen nicht zu beschäftigen oder ihn gar in einem Zwinger den ganzen Tag sich selbst zu überlassen, in der Annahme, die Ausbildung bringt erst bei einem älteren Hund etwas, ist grundverkehrt.
Ausgiebiges miteinander Spielen, Herumtoben und Auslaufen im Revier festigt die Bindung, zwischen Mensch und Hund. Achten Sie dabei aber auch auf das Ruhebedürfnis Ihres kleinen Hundes. Hierfür können beispielsweise Gartenschirme nützlich sein. Welpen benötigen viel Schlaf.
Was ein Welpe bereits lernen kann
An oberster Stelle steht natürlich das Sauberkeitstraining. Dazu bringen Sie bitte Ihren Hund regelmäßig nach dem Fressen, Trinken, Spielen und Aufwachen sofort auf seinen Losungsplatz im Freien. Sobald er gemacht hat, loben Sie Ihn ausführlich und geben ihm gegebenenfalls noch ein Leckerchen.
Grundkommandos können Sie ebenfalls schon mit einem Welpen einüben. Er weiß zwar noch nicht, was Komm her! oder Platz! und Sitz! bedeutet, allerdings wird er öfters am Tag zu Ihnen kommen, sich hinsetzen oder legen. Jedes Mal, wenn er eine dieser Verhaltensweisen zeigt, nennen Sie sofort das zugehörige Kommando und loben ihn. Er wird sehr schnell verknüpfen und freudig diese neu gelernten Kommandos ausführen.
Stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihres Welpen!
Achten Sie bei der Arbeit mit Ihrem Welpen immer darauf, ihn nicht zu ermüden, lieber kurze Übungssequenzen einplanen, welche man öfter wiederholt, als zu langes anstrengendes Trainieren. Bleiben Sie geduldig und konsequent!
Was Sie auf jeden Fall vermeiden sollten sind aggressives Verhalten, Schläge und Brüllen. Dieses Verhalten macht aus Welpen ängstliche verunsicherte Hunde, die sich im Laufe der Zeit auch in wirkliche Gefahrenquellen verwandeln können. Ein Hund sollte Vertrauen zu seinem Menschen entwickeln und keine Angst.